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WEEKLY UPDATE #141: ​Wie der Schmetterlingseffekt Dein Leben verändern kann​

Published about 1 month ago • 4 min read

In meinem WEEKLY UPDATE findest Du jeden Sonntag um 17:00 Uhr wertvolle Tipps und Informationen aus dem Bereich des Zeit- und Selbstmanagement.


gelesen

Hast Du Dich jemals gefragt, warum Du manchmal zögerst, neue Herausforderungen anzunehmen? Warum bleibst Du so oft in Deiner Komfortzone, obwohl Du tief im Inneren weißt, dass Dich das auf Dauer nicht weiterbringt? Ein bemerkenswertes Zitat aus Grant Cardones Buch „The 10X Rule“ gibt uns hierzu einen interessanten Denkanstoß:

„Das Fehlen von Zweifel signalisiert, dass Sie nur das tun, was für Sie bequem ist – und das wird Ihnen nur mehr von dem bringen, was Sie gerade haben. So seltsam es auch klingen mag, Sie sollten sich so lange zu neuen Höchstleistungen antreiben, bis Sie wieder Angst erleben. Tatsächlich ist das Einzige, was mir Angst macht, das völlige Fehlen von Angst.“

Dieses Zitat fordert Dich auf, Deine Angst nicht als Hindernis, sondern als Wegweiser zu betrachten. Es scheint paradox, aber gerade die Angst kann ein Zeichen dafür sein, dass Du auf dem richtigen Weg bist. Warum? Weil echtes Wachstum oft dort beginnt, wo Deine Komfortzone endet.

Stell Dir vor, Du stehst am Rand eines Sprungturms – die Füße kribbeln, das Herz schlägt bis zum Hals. Dieses Gefühl, das viele von uns lieber meiden würden, ist ein Indikator dafür, dass Du kurz davor stehst, etwas außerhalb Deiner Komfortzone zu tun. Es ist ein Zeichen dafür, dass Du bereit bist, über Dich hinauszuwachsen.

Wenn Du niemals Angst hättest, würdest Du immer dasselbe tun, Dich immer für die sicheren Optionen entscheiden. Du würdest Dich in einer Endlosschleife des Gewohnten bewegen, ohne je Dein volles Potenzial zu erreichen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass Du ständig in Angst leben solltest. Es geht vielmehr darum, Deine Ängste als etwas Positives zu betrachten, als Ansporn, weiterzugehen und Dich nicht mit dem Mittelmaß zufriedenzugeben. Es geht darum, zu erkennen, dass in Dir mehr steckt, als Du vielleicht selbst glaubst.

Quelle: The 10X Rule


gedacht

In der heutigen schnelllebigen Welt, wo jeder Moment von digitalen Benachrichtigungen, E-Mails und endlosen To-do-Listen beherrscht wird, kann es eine Herausforderung sein, einfach mal innezuhalten und zu entspannen. Doch die Bedeutung, sich kleine Auszeiten zu gönnen, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Hier sind ein paar einfache Methoden, die Dir helfen können, einen ruhigen Moment in Deinem Alltag zu erleben.

1. Schließe Deine Augen und atme

Versuche es jetzt gleich: Lege Dein Gerät zur Seite, schließe die Augen und konzentriere Dich zwei Minuten lang nur auf Deine Atmung. Spüre, wie die Luft durch Deine Nase strömt, Deine Lungen füllt und wieder entweicht. Diese einfache Übung kann Wunder wirken und Dir helfen, Dich zu zentrieren und Stress abzubauen.

2. Trenne Dich von Deinem Smartphone

Stelle Dir vor: eine ganze Stunde ohne ständiges Dings und Bings. Leg Dein Telefon in ein anderes Zimmer und widme Dich einer Aktivität, bei der Du nicht gestört wirst. Ob Du ein Buch liest, durch den Garten gehst oder nur dasitzt und die Ruhe genießt – die digitale Entgiftung ist eine effektive Methode, um geistige Klarheit zu gewinnen und Deine Abhängigkeit von ständiger Erreichbarkeit zu überdenken.

3. Beobachte eine Wolke

Es klingt vielleicht zu einfach, um wahr zu sein, aber hast Du jemals dabei zugesehen, wie sich eine Wolke formt und dann wieder auflöst? Diese meditative Beobachtung kann Dich daran erinnern, dass alles im Leben vergänglich ist und Probleme oft genauso vergehen, wie sie gekommen sind.

4. Steh in der Sonne

Nimm Dir einen Moment Zeit, um nach draußen zu gehen und in der Sonne zu stehen. Fühle, wie ihre Wärme Deine Haut kitzelt und Dein Gesicht erhellt. Die Sonne kann Deine Stimmung verbessern und Dir Vitamin D schenken, das essenziell für Deine Gesundheit ist.

5. Zünde eine Kerze an

Am Abend kann das Anzünden einer Kerze und das Beobachten der tanzenden Flamme beruhigend wirken. Das flackernde Licht und die sanfte Wärme schaffen eine Atmosphäre der Ruhe und können Dir helfen, vom Tag abzuschalten.

Diese einfachen Handlungen sind kleine Schritte, die Dir helfen können, Deine tägliche Routine zu unterbrechen und einen Moment der Ruhe zu genießen. Probier sie aus und finde heraus, welche Methode Dir am besten gefällt, um Deinen Geist zu beruhigen und Deinen Tag zu verschönern.

Denke daran, manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen. Bleib neugierig und offen für die einfachen Freuden des Lebens!


gelernt

Hast Du Dich schon einmal dabei erwischt, wie Du nach dem Lesen der News ein mulmiges Gefühl hattest? So als ob Du selbst mitten in einer Krise stecken würdest, obwohl Du sicher auf Deinem Sofa sitzt? Wenn ja, bist Du nicht allein. Dr. Philip Zimbardo, ein bekannter Traumaforscher, hat für dieses Phänomen einen treffenden Begriff geprägt: Prätraumatische Belastung.

Dieses Konzept erweitert unser Verständnis von psychologischem Stress. Es geht dabei nicht um die Reaktion auf ein bereits erlebtes traumatisches Ereignis, wie es bei der posttraumatischen Belastungsstörung der Fall ist. Nein, die prätraumatische Belastung entsteht in Erwartung eines Ereignisses, das möglicherweise nie eintritt.

Stell Dir vor, Du hörst wiederholt Nachrichten über Terroranschläge, Wirtschaftskrisen oder sogar die nächste große Pandemie. Jede dieser Geschichten trägt dazu bei, dass sich Dein Gehirn so verhält, als ob die Bedrohung direkt vor Deiner Haustür stünde. Diese ständige Alarmbereitschaft kann zu echtem Stress führen, ohne dass die befürchteten Katastrophen tatsächlich eintreten.

Die Ironie dabei? Durch den Versuch, stets informiert und vorbereitet zu sein, könnten wir uns unbewusst mehr schaden als nützen. Die ständige Beschäftigung mit möglichen zukünftigen Bedrohungen aktiviert unsere Stressreaktionen auf eine Weise, die unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden abträglich ist.

Was können wir also tun, um dieser Falle zu entgehen? Zuerst einmal ist es wichtig, unseren Nachrichtenkonsum kritisch zu hinterfragen. Brauchen wir wirklich stündliche Updates über jedes potenzielle Unglück? Vielleicht ist es an der Zeit, bewusster zu wählen, was wir lesen und wie oft wir uns den Medien aussetzen.

Außerdem können Achtsamkeitsübungen und meditative Praktiken helfen, unsere Reaktionen auf äußere Stressfaktoren zu mildern. Indem wir lernen, im Hier und Jetzt zu leben und unsere Gedanken nicht ständig in die Zukunft schweifen zu lassen, können wir die Fesseln der prätraumatischen Belastung Stück für Stück lösen.

Quelle: Wie wir die Welt sehen


geschrieben

Du hast die Chance, den Verlauf Deines gesamten Lebens zu ändern – jeden einzelnen Tag. Hier erfährst Du mehr darüber.

Wie der Schmetterlingseffekt Dein Leben verändern kann

Normalerweise tust Du etwas und erfährst die Wirkung direkt danach: Du stößt die Kaffeetasse um und der Inhalt ergießt sich über Deine Hose.

Was aber, wenn Du die Kaffeetasse umstößt und durch eine Verkettung darauffolgender Umstände ein paar Monate später der Dritte Weltkrieg ausbricht? Dann sprechen wir vom Schmetterlingseffekt; ein kleines, normalerweise unbedeutendes Missgeschick führt zu einem gigantischen Ereignis. Solche Dinge geschehen tatsächlich!

In diesem Artikel erfährst Du, wie sich der Schmetterlingseffekt auf Dein Leben auswirkt.


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